Steinmetz Waldeck - Naturstein- u. Fliesenverarbeitung
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Sanierte Stufenanlage Pfarrhaus Hl. Kreuz zu Aachen (Sanierung 1995)
Pfarrhaus Heilig Kreuz, Aachen, erbaut 1738
Stufenanlage aus dem 18ten Jahrhundert. Der Aachener Blaustein (obere Stufen) wird bei der Sanierung durch Belgisch-Granit ersetzt (untere Stufen).
Aachener Blaustein
Viele Bau- und Kunstwerke der Region Aachen erhalten ihren unverwechselbarer Charakter durch die Verwendung von Belgisch-Granit- bzw. Aachener Blaustein für Fenstereinfassungen, Türschwellen, Treppenanlagen und Bodenbelägen. Auch Grabeinfassungen, kirchliche Inneneinrichtungen wie Altäre und Taufbecken werden in Blaustein gefertigt.

Die Bezeichnung für den im Karbon oder Devon entstandenen Baustoff stammt vermutlich von den flämischen Steinmetzen, die im 17. Jahrhundert nach dem großen Stadtbrand nach Aachen kamen, und die für diesen Kalkstein die Bezeichnung "Blaustein" (Blaw Stejn) einführten, da er - frisch geschlagen oder poliert - eine blaugraue Färbung aufweist.

Seine charakteristische Struktur erhält der im Karbon entstandene Aachener Blaustein durch eingeschlossenen Fossilien wie Bryozoen, Goniatiten, Hydrozoen, Korallen und Stromatoporen.
Charakteristische inhomogene Struktur des Aachener Blausteins

Abgebaut wurde der Aachener Blaustein in Steinbrüchen südöstlich Aachens, z.B. in Walheim, Breinig und Stolberg.
Wird der Stein lange Zeit der Verwitterung ausgesetzt, verliert er seine ursprüngliche Färbung und wird weißgrau.


Im Gegensatz zu dem im Aachener Raum abgebautem Blaustein, weist der sogenannte Belgisch-Granit, bedingt durch andere fossiliare Einschlüsse, eine feinere, homogenere Struktur auf.
Feinere, homogenere Struktur des Belgisch-Granit

Die Steinbrüche im Aachener Raum sind ausgebeutet; es kann kein hochwertiges Material mehr gewonnen werden. Deshalb werden Treppenanlagen etc. mit Belgisch-Granit saniert.
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