Steinmetz Waldeck - Naturstein- u. Fliesenverarbeitung
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Altes Pfarrhaus St. Josef, Aachen
Typisch für das Erscheinungsbild in der Region Aachen sind Backsteingebäude mit Erkern, Fenstereinfassungen und Verzierungen aus Tuffstein
Bei der Sanierung dieser Gebäude werden einzelne Segmente ausgeschnitten und ersetzt.
Tuffstein
Vulkanischen Ursprungs
typisch für die Region

Tuff (ital. tufo, vom gleichbedeutendem lat. tofus), oder auch Tuffstein, ist eine durch vulkanische Eruption entstandene Anhäufung zunächst lockerer fester Auswurfprodukte (Pyroklastika), die sich mit der Zeit zu einer festen, zusammenhängenden Masse verdichtet hat. Die eindeutige Einordnung der Tuffe in die Liste der Gesteinsarten ist schwierig. Wegen ihres vulkanischen Ursprungs werden sie häufig zu den Vulkaniten bzw. den Magmatiten gezählt. Die durch wiederholte Ablagerung verschiedener Pyroklastika einsetzende Sedimentation rechtfertigt ab einem gewissen Zeitpunkt die Einordnung als Sedimentgestein.

Tuffstein ist ein relativ weiches Gestein und läßt sich daher gut verarbeiten. Aufgrund seiner (durch Gaseinschlüsse hervorgerufenen) isolierenden Eigenschaft wird er gerne als Baumaterial verwendet. Vor allem in der Gegend um Rom und Neapel, wo der sogenannte Peperin schon im Altertum als Baumaterial verwendet wurde, lassen sich auch heute noch viele Gebäude aus diesem Tuff finden. In Deutschland werden dagegen mehr die aus den Vulkanen der Eifel entstammenden Schalsteine bzw. Diabastuffe verbaut.

Anschauliche Beispiele lassen sich in Ettringen und Villmar finden.
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